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Malteser Mannheim

Malteser Besuchsdienst mit Hund

26.06.2013

Helferinnen und Helfer mit Hund für den Besuchs- und Begleitungsdienst gesucht


Für den  Besuchs- und Begleitdienst mit Hund (BBD) suchen die Malteser Mannheim einfühlsame, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ab 18 Jahre, die bereit sind, einsamen, meist älteren Menschen regelmäßig Gesellschaft zu leisten. Ebenso können sich Menschen oder Angehörige bei den Maltesern melden, die den Besuchs- und Begleitungsdienst in Anspruch nehmen möchten.

Besonders ältere und kranke Menschen leiden unter einsamen Stunden.  Nun möchten die Malteser das Erfolgsrezept auch in Mannheim voranbringen und suchen dafür Menschen, die motiviert sind und sich ehrenamtlich bei den Maltesern engagieren möchten.

„Bei uns kann sich jeder ab dem 18. Lebensjahr engagieren, der Lust hat Gutes zu tun, die nötige Qualifizierung mitbringt und anderen eine Freude bereiten möchte,“ so der Referent des Besuchs- und Begleitdienstes der Malteser in Mannheim Walter Hildebrandt

In persönlichen Gesprächen suchen die Malteser behutsam aus, wer am besten zu wem passt. „So garantieren wir, dass die Betreuer und Betreuten sich verstehen und eine persönliche Basis haben.  Damit halten wir die Qualität unseres Besuchs- und Begleitungsdienstes sehr hoch, “ erklären die Malteser.

Zuhören, Gespräche führen, gemeinsam alte Fotos anschauen, spazieren gehen, Veranstaltungen besuchen  – es gibt viele Möglichkeiten die Zeit zu gestalten.  Oft reichen schon zwei Stunden in der Woche.

Jeder, der die Einsamkeit aufbrechen und ein Stück Würde an die Menschen zurückgeben möchte, ist herzlich dazu eingeladen, sich beim Malteser Besuchs- und Begleitungsdienst zu engagieren.

Vier bis fünf Monate dauert die Ausbildung eines Besuchshundes mit seiner Bezugsperson.  Dabei lernen die Ehrenamtlichen, wie sie ihren vierbeinigen Helfer spielerisch in Kontakt mit den alten Menschen bringen.  Auch Hygiene ist ein wichtiges Thema.  Und für den Notfall trainieren die Hundeführer Erste Hilfe.

Das Ausbildungsprogramm für die Hunde ist noch anspruchsvoller:  Die Tiere lernen, sich jederzeit unterzuordnen.  Auch dann, wenn sie erschreckt oder versehentlich schmerzhaft angefasst werden.  Sie üben das richtige Verhalten im Umgang mit Rollstühlen und Gehhilfen.  Und sie lernen, angebotenes Futter zu verweigern – damit sie keine Medikamente aufnehmen, die ihnen schaden.  

Dabei gewinnen die Ehrenamtlichen auch für sich selbst eine Menge:  Sie lernen neue Freunde kennen, sie erwerben zusätzliche Qualifikationen und können sich in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln.  Vor allem aber erfahren sie die Dankbarkeit der Menschen, denen sie helfen - durch Worte oder einfach ein Lächeln.

 

weitere Information: Walter Hildebrandt, Referent Soziales Ehrenamt Mannheim, Tel. 0621 73606877, walter.hildebrandt(at)malteser(dot)org

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